Wussten Sie schon: Es gibt Honig vom Blütennektar (gefilteter Siebröhrensaft) in der Blüte und vom Honigtau (ungefilteter Siebröhrensaft sehr mineralstoffreich) auf den Blättern und Nadeln von Bäumen.

Ist Honig wirklich gesünder als Zucker?

Honig besteht zu ca. 80 % aus Zucker (vor allem Traubenzucker und Fruchtzucker) und 16-20 % aus Wasser. Daneben enthält er je nach Trachtquelle unterschiedliche Mengen anderer Zuckerarten (z.B. Erlose, Maltose, Isomaltose, Melezitose...) sowie organische Säuren, Aminosäuren, Mineralstoffe, Enzyme, Inhibine*, Antioxidantien und Aromastoffe.

*Inhibine ist eine sehr allgemeine Bezeichnung für Wirkstoffe, die das Wachstum von Keimen hemmen. Wie die Stoffe wirken, ist meist noch unbekannt. Auch die im Honig enthaltenen Flavonoide**, Pflanzenfarbstoffe, werden zu den Inhibinen gezählt, ebenso das Wasserstoffperoxyd.

In der Medizin werden mit Inhibine Hormone bezeichnet, die in Hoden und Eierstöcken gebildet werden und die Bildung eines anderen Hormons hemmen.

**Die Flavonoide sind eine Gruppe von Stoffen, die  als Pflanzenfarbstoffe bekannt wurden. Einige Flavonoide haben eine medizinische Wirkung:   gefäßverstärkend, entzündungshemmend, antiviral oder krampflösend. Manche Flavonoide sind Antioxidantien. Sie gehören auch zu den Wirkstoffen im Propolis. Flavonoide sind mitverantwortlich für die Farbe des Honigs.        Quelle: Die Honigmacher


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